Sonntag, 5. September 2010

AXOLOTL ROADKILL 2

Wie verändert das Hintergrundwissen die Beurteilung?

Letzten Montag haben wir den Auftrag bekommen, verschiedene Artikel, Kritiken und Blogeinträge über das Buch "AXOLOTL ROADKILL" zu lesen und es dann in der Klasse zu diskutieren. In den verschiedenen Artikel und Quellen ging es darum, dass die Autorin des Buches, die erst 17-jährige Helene Hegemann, einige Abschnitte aus ihrem Buch, teilweise schon ganze Passagen, nicht selber erfunden sondern abgeschrieben hatte. Die Meinungsverschiedenheiten waren gross. Kann man es noch als ihr Werk definieren?


Heutzutage, wo alle freien Weg haben zu google und anderen Suchmaschienen, ist es tatsächlich sehr schwer zu sagen, ob etwas abgeschrieben ist, oder ob es nun selber erfunden wurde. Man kann wohl nichts völlig neu erfinden, alles hat es auf irgend einer Art und Weise schon einmal gegeben. Nun sind aber gewisse Textstellen ziemlich genau abgeschrieben. Und zwar von einem Buch, welches den Titel "Strobo" trägt. Der Autor mit dem Jahrgang 1981, als Airon bekannt, schreibt in seinem Roman über Grenzerfahrungen in der Berliner Techno- und Drogenszene, die er anscheinend selbst erlebt hat. Das Buch erschien in einem entlegenen Berliner Verlag, in den Redaktionen hat kaum jemand etwas davon gehört.


Dank Helene Hegemann hat sich dies jedoch geändert. Durch das Abschreiben mehreren Stellen, brach einen Skandal aus in den Medien, wodurch Airons Buch bekannt wurde. Schlussendlich gab es jegliche Auseinendersetzungen und Meinungsverschiedenheiten, ob dieses "Kopieren" nun in Ordnung sei oder nicht. Dies haben wir, wie schon erwähnt, auch in der Klasse besprochen. Es war sehr spannend die weit auseinendergehenden Meinungen zu erfahren und die eigene zu verteidigen.


Meiner Meinung nach ist abschreiben erlaubt, die Frage ist aber: Wie viel darf man abschreiben, damit es noch als eigenes Werk definiert werden kann? Kann man etwas, was abgeschrieben wurde oder kopiert, dann auch veröffentlichen und damit Geld verdienen? Wie weit darf man gehen?
Diese Fragen sind auch in der Stunde aufgetaucht und haben viel Gesprächsstoff geliefert. Ist eine Collage ein gestohlenes Werk? Meistens wird dann der Künstler, der die Collage zusammengestellt hat, berühmt. Dies könnte man mit dem Abschreiben im Roman "AXOLOTL ROADKILL" vergleichen: Es wurden gewisse Stellen, Wörter und Passagen abgeschrieben, jedoch nicht immer wortwörtlich, sondern mit anderen Verben, anderen Satzzeichen, oder manchmal wurden sie sogar von Helene Hegemann korrigiert oder ausgebessert. Zudem hat das Buch ein anderer Titel, eine etwas andere Handlung, ein anderer Klappentext. Reicht dies um zu sagen, es sei ein eigenes Werk? Diese Frage hat keine eindeutige Antwort, jeder kann sie anderst beurteilen. Ich persönlich bin der Meinung, dass man es durchaus als eigenes Werk ansehen kann. Wenn etwas nicht exakt gleich ist, solange man noch etwas eigenes hinzugefügt hat, falls es etwas persönliches dabei hat, ist es etwas einmaliges, etwas eigenes.


Klar war auch ich etwas enttäuscht als ich erfuhr, dass der Roman nicht schliesslich von der Autorin stammt, sondern dass dabei auch viel von anderen Büchern und Blogs übernommen wurde. Jedoch finde ich, dass man nichts selber erfinden kann, sondern dass alles auf irgendwelche Erlebnisse oder Erfahrungen zurückgreift. Man könnte auch damit argumentieren, dass wenn man eine Biographie über einen Menschen schreibt, man dann "mit seiner Lebensgeschichte" Geld verdient. Ist dies korrekt?
Und da taucht ein weiteres Thema auf: Autorisierung, Bevollmächtigung, Erlaubnis, Ermächtigung, Genehmigung. Kurz gesagt: Vielleicht wäre nicht eine so grosse Debatte entstanden, hätte die Autorin zuerst Airon um Erlaubnis gefragt, bei seinem Blog abzuschreiben und mehrere Passagen zu übernehmen. Mit seiner Erlaubnis, einer Bedankung der Autorin und einer Quellenangabe wäre die Situation möglicherweise nicht eskaliert und Airon wäre dankbar gewesen für die Aufmerksamkeit.


Meine Meinung über den Roman ist immer noch die selbe wie letzte Woche, jedoch mit einem Hauch Enttäuschung im Hintergrund. Dies hindert mich aber nicht zu sagen, dass das Buch schlecht sei, oder dass es eine Lüge sei. Denn schlussendlich kommt man nur über Lügen zur Warheit. Plagieren und Abschreiben ist nicht schwer, dabei aber das Werk zum eigenen machen ist kein Kinderspiel. Hätte niemand Airons Blog gelesen, so wäre wohl keiner darauf gekommen, dass Helene Hegemann abgeschrieben hat. Klug abzuschreiben ist auch eine Kunst und braucht gewisses Talent. In Axolotl Roadkill ist dies gut gelungen. Das Buch möchte ich also noch bis zu Ende Lesen, trotz Abschreiben und Plagieren.

Sonntag, 29. August 2010

Axolotl Roadkill

""AXOLOTL ROADKILL" ist ein hartes, brutales, vulgäres Buch. Es ist die Geschichte einer Sechzehnjährigen, der Sex, Gewalt und Drogen die einzige Abwechslung in einem Leben bieten, das schon am Ende scheint, bevor es richtig angefangen hat"
Es beinhaltet keine präzise Handlung und auch keinen durchgehenden Ablauf, es werden Momente aus dem Leben der Protagonistin beschrieben und erzählt.

Als wir es in der Klasse begonnen haben zu lesen, habe ich anfangs kaum etwas mitbekommen. Das lag teilweise daran, dass ich nicht auf so lange, vernetzte Sätze gefasst war, andererseits lag es auch an der Sprache und Ausdrucksweise, mit welcher die Protagonistin uns ihr Leben schildert. Trotz den anfänglichen Komplikationen begann ich langsam den Text zu verstehen. An diesem Zeitpunkt, etwa in der Mitte der zweiten Seite, fing das Buch an mich zu interessieren und auch eine gewisse Spannung und Neugier kamen langsam hervor. Ich wollte wissen, wer die Protagonistin ist, wie alt sie ist und wie sie heisst. Dank diesen Fragen konnte ich dann mit Neugier weiterlesen, und es war so packend, dass ich das Dossier bis zum Schluss fertig gelesen habe.

Zwar waren die oft langen und verknoteten Sätze teilweise schwer zu verstehen, jedoch war es für mich kein Grund, mit dem Lesen aufzuhören. Die extrem umgangssprachliche Schreibweise der Autorin kann vielen zum Verhängnis werden, denn die meisten erwarten vor dem Lesen des Buches ein "literarisch umfägliches und korrektes" Deutsch, welches jedoch der Meinung vieler Kitiker nach im Buch "AXOLOTL ROADKILL" nicht zu erwarten ist.

Die Sache ist jedoch nicht das einzige, was vielen Kritikern ein Dorn im Auge ist. Das Buch handelt von harten Drogen, Gewalt und anonymen Sex. Viele sehen es als eine völlig übertriebene Geschichte, definieren sie als bescheuert, ein delirierendes Imponiergehabe, gar kein Lesegenuss.

Mir jedoch gefällt sie, denn es geht nicht nur um Drogen und Sex, wie viele Kritiker zu behaupten mögen, sondern auch darum, wie schwierig es ist, als alleingelassene Minderjährige in Berlin einen Ort für die Rebellion zu finden. Dank der Schreibweise der Autorin kann man sich auch gut in Mifti, die Hauptfigur, hineinversetzen, dies gibt beim Lesen noch etwas Schwung und motiviert zum Weiterlesen.

Sonntag, 20. Juni 2010

Feedback/Reflexion der Stunde

Die Lektion von Luna und Vanessa war im Grossen und Ganzen sehr gelungen. Sie haben viele spannende Informationen gebracht und man merkte, dass sie gut vorbereitet waren und auch über Hintergrundwissen verfügten, dies kam bei mir sehr positiv an. Was ihnen die Arbeit erschwert hat war, dass kaum jemand den Text gelesen hatte. Das war sehr schade, denn so konnten sie nicht mit der Klasse diskutieren und den Text besprechen. Hätten sie die Möglichkeit dazu gehabt, hätten sie dies sicherlich gut meistern können. Dies führte auch dazu, dass die Stunde schon fast 15 Minuten zu früh zu Ende war und sie nicht wussten, was sie in der restlichen Zeit machen konnten. Dies lag jedoch wahrscheinlich nicht nur an den Mitschülern, die den Text nicht gelesen hatten, denn ich denke dass sie diese 15 Minuten auch sonst nicht hingebracht hätten. In diesem Fall hätten sie mit einer Notlösung, einer Alternative oder einem "Plan-B" handeln können. Sie hätten noch eine Übung für die Klasse oder sonst etwas machen können, denn sie hätten sich ja denken können, dass sie vielleicht zu früh fertig werden. Und auch sonst hat mir eine Übung gefehlt. Beim Sprechen kamen sie mit den Schülern gut in Kontakt, jedoch hätte ich noch etwas gebracht, was die Schüler mehr in die Stunde miteinbezieht, wie zum Beispiel eine Übung oder einige Fragen. Da Fragen über den Text nicht hätten beantwortet werden können, hätte ich mehr Fragen über die "Wunderpille" gebracht, oder sie hätten noch auf andere Punkte der Geschichte besser eingehen und mit der Klasse darüber ausgiebiger diskutieren und argumentieren können. Ein selbst gestaltetes Blatt für die Mitschüler wäre auch besser angekommen, anstatt nur die schnell vom Internet ausgedruckte Werbung, welche auch eine gute Idee war, die man aber besser ausschmücken hätte können.

Schlussendlich habe ich den Text gut mitbekommen und verstanden, obwohl ich ihn nicht ganz fertig gelesen, und ihn kaum verstanden hatte. Dies zeigt meiner Meinung nach, dass Luna und Vanessa ihre Aufgabe, die Stunde zu gestalten und den Text gemeinsam zu besprechen, trotz allem gut gemeistert haben, und mir das Wesenstliche übermitteln konnten.

Sonntag, 13. Juni 2010

Auftrittsangst


"Das menschliche Gehirn ist eine großartige Sache. Es funktioniert vom Moment der Geburt an - bis zu dem Zeitpunkt, wo du aufstehst, um eine Rede zu halten" (Mark Twain)

Lampenfieber oder Auftrittsangst?

Herzklopfen, weiche Knie, feuchte Hände...
Wer von Auftrittsangst und Lampenfieber geplagt wird, befindet sich in guter Gesellschaft: 80 Prozent aller Männer und Frauen kennen die Angst vor einem Auftritt. Auftrittsangst ist sehr klar von Lampenfieber zu unterscheiden. Es gibt viele Leute die denken, sie würden Auftrittsangst haben, dabei handelt es sich bloss um Lampenfieber. Lampenfieber führt dazu, dass das Gehirn besser arbeitet, wir können schneller reagieren und sind leistungsstärker. Lampenfieber kann durchaus förderlich sein, denn es erhöht unsere Aufmerksamkeit. Für die Meisten gehört eine leichte Aufregung vor einem Auftritt, einer Prüfung oder einer Präsentation dazu. Vielleicht ein leichtes Kribbeln im Körper, etwas Nervosität, die meisten von uns kennen das und können gut damit umgehen. Werden diese Symptome etwas stärker wahrgenommen oder kommen noch weitere Symptome leichterer Ausprägung hinzu wie z.B. kalte oder ein wenig feuchte Hände, erhöhter Herzschlag, trockener Mund etc., so spricht man im allgemeinen von Lampenfieber. Bei Prüfungen, öffentlichen Auftritten, als Musiker auf der Konzertbühne oder in der Schule beim gestalten einer Deutschstunde - also in Situationen, in denen es "drauf ankommt" - kann Lampenfieber unsere Leistung steigern.

Sofern es ein sinnvolles Ausmaß nicht überschreitet. Denn ansonsten kann Lampenfieber auch leistungsmindernd werden. Denn wenn die Symptome in derart ausgeprägter Form auftreten, so dass man befürchtet, die Situation nicht mehr bewältigen zu können, und man während der Situation vielleicht seinen Text oder seine Handlungen vergisst, so handelt es sich nicht mehr um gewöhnliches Lampenfieber, sondern definitiv um stark beeinträchtigende Auftrittsangst.

Wovor haben wir Angst?

Wir haben Angst, ein Blackout zu haben, wir haben Angst unseren guten Ruf zu verlieren, wir haben Angst viele Fehler zu machen. Da es alles sehr berechtigte Ängste sind, können wir sie auch nicht so schnell ausschalten. Wir müssen lernen, damit umzugehen. Sich beim Auftritt wohl zu fühlen und diese Ängste zu überwinden ist nichts, was in einem Tag geschehen kann, sondern ein Prozess, der je nach dem auch etwas längern dauern kann. Wir müssen einfach daran denken, dass Auftrittsangst die normalste Sache der Welt ist und dass wir nicht alleine sind mit diesem Problem.

Eigene Erfahrungen

Wer kennt das nicht, man steht vor der ganzen Klasse und untersteht dem prüfenden Blick des Lehrers. Allein gelassen, ja schon fast bloss gestellt könnte man meinen, versucht man sich zu konzentrieren und den gelernten Text vorzutragen. Doch die sensationsgeilen Blicke der Schüler, die nur darauf warten, loslachen zu können und das ewige Gekritzel des Lehrer, welcher sich jeden noch so kleinen Patzer notiert, um Notenabzug zu geben, führt zu Auftrittsangst. Auftrittsangst ist wie jede Angst, eine Reaktion des Körpers, die einem in einen Ausnahmezustand versetzt und typische Merkmale aufweist.

Man bekommt kalte Hände, schwitzt am ganzen Leibe, errötet im Gesicht, zittert und stottert, verliert immer wieder den Faden oder bekommt im schlimmsten Fall ein sogenanntes Blackout, bei dem man den noch so guten gelernten Stoff, einfach plötzlich nicht mehr präsent hat. Dies kann ich aus eigener Erfahrung mitteilen, denn auch mir ist es schon oft so ergangen. Durch das wiederholte Vortragen und den vielen Möglichkeiten, kann ich jedoch schon viel besser mit Lampenfieber und Auftrittsangst umgehen.

Viele Leute meinen ja, dass wenn man sich das Publikum nackt vorstellt, die Auftrittsangst schnell verfliegt. Doch ob es viel hilft, wenn man eine wirkliche Angst vor Auftritten hat, wage ich zu bezweifeln.
Das einzige was man dagegen tun kann, ist meiner Meinung nach, sich der Angst zu stellen. Am besten, wenn auch am schwierigsten, ist nämlich, die Angst einfach zuzulassen. Denn so verfliegt sie auch am schnellsten. Wenn mach sich dagegen wehrt, wird sie nur noch stärker. Abgesehen davon kriegen die Zuhörer oft vom Lampenfieber gar nichts mit und bewundern einem für den souveränen, nervositätsfreien Vortrag. Und falls einem doch mal ein Missgeschick geschieht, wird es vom Publikum meistens als menschlich und sympathisch aufgenommen, wo man sich oft selbst darin wieder erkennt.
Abgesehen davon spielt natürlich eine gute Vorbereitung eine wichtige Rolle. Je besser man vorbereitet ist, desto sicherer fühlt man sich und desto geringer ist die Auftrittsangst.

Schlussfolgerung

Wer von Auftrittsangst und Lampenfieber betroffen ist sollte dem Problem nicht einfach ausweichen, denn das hilft nichts. Man sollte sich eher mit dem Problem auseinandersetzen und es konsequent angehen. Denn wenn man nicht schon in der Schule damit klar kommt, wird man später beim Studieren und bei der Arbeit ernste Probleme damit haben, und dann kann man nicht mehr einfach die Stunde schwänzen oder auf einer anderen Weise dem Auftritt oder dem Vortrag entkommen. Es lohnt es sich nicht weg zu schauen, dafür sollte man sich umfangreich mit dem Problem zu befassen.

Sonntag, 6. Juni 2010

Feedback/Reflexion der Stunde

Feedback:
Meiner Meinung nach haben Lia und Giuliano am letzten Montag gute Arbeit geleistet und konnten den Auftrag eine Schulstunde zu gestalten gut meistern.

Sie wussten, wovon sie sprachen und mir ist schon Anfangs aufgefallen, dass sie sich mit den jeweiligen Texten gut auskannten. Das war natürlich sehr vorteilhaft, da sie daher gut auf die gestellten Fragen eingehen und uns zum diskutieren anregen konnten. Bei Beiträgen und Fragen der Schüler haben sie mitdiskutiert, argumentiert und erklärt, was bei mir sehr positiv ankam.
Sie waren organisiert, haben die Zeit gut eingeteilt und die Stunde abwechslungsreich gestaltet. Dank dem Arbeitsblatt zu den berndeutschen Ausdrücken und mehreren Fragen wurden die Schüler in die Stunde miteinbezogen. Dies sorgte auch für Abwechslung und verhinderte Langeweile, da man nicht nur zuhören musste, sondern auch etwas zu tun und zu überlegen hatte.

Was ich jedoch nicht sehr gut fand, ist dass sie das Berndeutsche so vertieft haben. Das passte meiner Meinung nach nicht direkt mit dem Text zusammen. Natürlich kamen mehrere berndeutsche Ausdrücke im einen Text vor, und das war auch nicht Zufall, sondern vom Autor gut überlegt und nachgedacht, trotzdem hätte man es nicht so ausgiebig vertiefen sollen. Es wäre mir lieber gewesen, hätten wir mehr Zeit gehabt um in der Klasse über die Texte zu diskutieren und zu philosophieren.
Was mir auch ein bisschen gefehlt hat, war eine genauere Interpretation und Besprechung zum ersten Text. Die Stunde hätte besser aufgeteilt werden können, um beide Texte etwa gleich lang zu besprechen. So hat man mir das Gefühl vermittelt, dass der erste Text weniger wichtig war als der zweite, was ich jedoch nicht so sah. Die Zitate und der Lebenslauf von Gotthelf wurden nur kurz angeschaut, ich hätte gerne noch mehr darüber erfahren.
Die Stunde war sehr abwechslungsreich, die Lieder und das Arbeitsblatt waren keine schlechten Ideen, jedoch hätte ich nicht beides in eine Stunde kombiniert, denn es war fast zu bunt und ich konnte es daher nicht mehr so ernst nehmen.

Die Stunde hat mir Spass gemacht und ich habe auch etwas dazu gelernt, daher finde ich Lia's und Giuliano's Arbeit gut gelungen. Was mir am Besten gefallen hat, war ihre lockere Art, das Ganze zu meistern.

Sonntag, 23. Mai 2010

Feedback zu anderen Blogs

Bewertung von Giuliano's Blogauftrag:

Zuerst einmal möchte ich anfügen, dass ich aufgrund Fehlens des Blogauftrages letzter Woche den der zurückliegenden Woche bewertet habe.
Aufgabe war es eine beliebige Textsorte auszuwählen und dazu einen Text zu verfassen, bei welchem nun entweder die Form oder die Funktion des Textes in eine möglichst unpassende Richtung abzuändern war. Ausserdem sollte man dabei möglichst kreativ sein und seine Fantasie spielen lassen.
Ich finde, dass Giuliano seinen Blogauftrag erfüllt hat. Er hat eine zum Geburtstag gekriegte SMS in ein sich einstimmig reimendes Gedicht abgeändert. In der Kreativität konnte er also punkten. Jedoch gibt es einige kleine Dinge bei der Orthographie zu bemängeln (z.B. 'einen Kuss' anstatt 'ein Kuss', oder 'alles Gute' anstatt 'alles gute'). Ausserdem hätte das schöne Gedicht ein bisschen weniger spartanisch ausfallen dürfen.
Aufgrund obig genannter Punkte würde ich Giuliano eine 4.5 für seine Arbeit geben.

Bewertung von Vanessa's Blogauftrag:

Vanessa hat ihren Blogauftrag zum Thmea „Rekapitulation der letzten Stunde“ meiner Meinung nach erfüllt.
Zuerst einmal erwähnt sie, weshalb sie den Programmpunkt „Voraussetzung zum Zitieren“ gewählt hat und führt dann verschiedene Kritikpunkte und Mängel auf, welche ihr aufgefallen sind. Hier jedoch hätte noch ein Zitat oder eine ausführlichere Zusammenfassung eingebracht werden können. Ausserdem gibt es noch einige Orthographiefehler am Text zu bemängeln. Doch abgesehen davon ist Vanessa's Blogauftrag, welcher in lockerem Deutsch gehalten ist, absolut erfüllt.
Ich würde ihr daher eine 4.5 geben.

Sonntag, 16. Mai 2010

Rekapitulation Stunde

Da die letzte Doppelstunde so intensiv war, ist dieser Blogauftrag eine gute Gelegenheit um den Stoff genauer anzuschauen und zu vertiefen. Ich habe mich dafür entschieden, einen Text im Dossier "Definitionen Wikipedia" genauer zu analysieren, da ich gemerkt habe, dass mehrere Begriffe eine sehr ähnliche Bedeutung haben und man sie daher schnell verwechseln kann, wenn man deren Definition nicht gut beherrscht. Schlussendlich habe ich mich dazu entschieden, das Exposé zu vertiefen.


Exposé
"Ein Exposé bzw. Exposee ist eine schriftliche Form der kurzen vorausschauenden Inhaltsangabe eines Buchprojekts, eines Films oder eines wissenschaftlichen Werks. "
Wie schon erwähnt, gibt es das Exposé in drei verschiedenen Gebieten, die ich etwas genauer erläutern möchte.


1. Exposé der LiteraturIn der Literatur enthält das Exposé keinerlei Dialoge oder sonstige genau Einzelheiten. Es ist in wenigen Seiten prägnant und nüchtern dargestellt, hält den Hauptgedanken und den Handlungsverlauf fest und charakterisiert die Hauptfiguren, oder gibt in Sachbüchern die thematische Grundlinie wieder.
Exposé werden vor allem im Verlagswesen sehr oft angetroffen. Der Autor, der einem Verlag sein Buch vorstellen will, schickt diesem ein Exposé seines noch nicht verfassten Romans, das den Inhalt und den Grundgedanken beschreibt. Somit kann der Verlag nun entscheiden, ob der Roman in die Planung aufgenommen werden soll oder nicht.
(Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Expos%C3%A9_%28Literatur%29, 16.05.10)


2. Exposé in der Wissenschaft
Ebenso häufig wird ein Exposé in der Wissenschaft (hier auch häufig als Proposal, engl.: Vorschlag, Projektierung bezeichnet) bei Planung von Forschungsprojekten gebraucht. In schematischem Aufbau wird zuerst die Fragestellung aufgezeit, dann der Aufbau des Textes präsentiert und zuletzt ein Überblick der Quellen gegeben. Das Exposé wird zur Diskussion des Projektes gebraucht und später als Vorgehensweise der Arbeit benutzt. Die übersichtlich erläuterten Problemstellungen, Methoden, Ziele und Hypothesen sind nun bereit, um im beiliegenden, realistischen Zeitplan bearbeitet zu werden.
(Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Expos%C3%A9_%28Wissenschaft%29, 16.05.10)

3. Exposé im FilmDas Exposé im Film enhält wie das Exposé eines Romans, den Grundriss und Leitgedanken der Geschichte, und beschreibt diesen, sowie die Charakterisierung der Hauptfiguren, kurz und prägnant. Auch beim Film ist das Werk (hier: Drehbuch) oft noch nicht ausgearbeitet oder nur stereotypisch vorhanden und wird als Verkaufspapier an Sendern oder Produzenten eingereicht. Urheberrechtlich gilt das Exposé, im Gegensatz zu Prämissen oder Ideen, schon als schützenswert.
(Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Drehbuch#Expos.C3.A9, 16.05.10)


Obwohl mir der Begriff "Exposé" (franz.: Referat, Darstellung) vor allem von der fanzösischen Sprache her geläufig ist, habe ich mich bis jetzt noch nie wirklich mit ihm beschäftigt und die genau Bedeutung und Aufgabe hinterfragt. Somit fand ich es spannend diese so häufige und unauffällige Textsorte in den verschiedenen Sparten (Literatur, Wissenschaft und Film) genauer zu untersuchen und die unterschiedlichen Funktionen je nach Gebiet kennenzulernen.


Exposé einer Immobilie